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  • Artikel
25.03.2019

Zahnpflege für Babys – so wichtig ist das richtige Putzen von Anfang an

Zahnpflege für Babys

Mit dem sechsten Monat fangen Säuglinge in der Regel an zu zahnen. Für Eltern bedeutet das: Die Zahnhygiene beginnt. Genau wie bei ihnen selbst heißt es von nun an, morgens und abends das Zähneputzen nicht vergessen. Denn hingegen der althergebrachten Binsenweisheit, dass die Milchzähne ja sowieso ausfallen und sie daher nicht besonders gepflegt werden müssen, ist das Gegenteil der Fall.

Der Grund: Unter den Milchzähnen liegen bereits die Zähne, die ein Leben lang im Mund bleiben sollen. Da schon Babys mit verschiedenen Zuckerarten in Berührung kommen, kann sich auch bei ihnen Karies bilden. Sorgt dieser dafür, dass ein Zahn so sehr vom Karies befallen ist, dass er gezogen werden muss, fehlt nicht nur der Lückenhalter für die nachfolgenden Zähne. Der Karies kann auch auf die bleibenden Zähne übergehen.

Die richtige Zahnbürste für den Nachwuchs

Der oder die ersten Zähne sollten mit einer kindgerechten kleinen Zahnbürste mit rutschfestem Griff und weichen Borsten gereinigt werden. Es reicht, zum Putzen Wasser zu verwenden, Zahnpasta ist bei den Knirpsen noch nicht nötig. Das Wichtigste beim neuen Ritual ist vielmehr, dass das Baby Freude daran hat. Ihm sollte also nicht der merkwürdige Geschmack von Zahnpasta in Erinnerung bleiben, sondern vielmehr, dass es Zeit mit seinen Eltern verbringen kann – bei einer neuen Aktivität.

Natürlich sollte es dem Nachwuchs auch erlaubt sein, „mitzuhelfen“ – sein Zähnchen ertasten, die Borsten der Zahnbürste anfassen und die neuen Gefühle wahrnehmen, die die Putzbewegungen in seinem Mund auslösen. Beim Putzen können die Eltern auch Geschichten erzählen oder schöne Musik anstellen, die das Baby entspannen.

Sobald sich das Kind ans neue Ritual gewöhnt hat und hauptsächlich selbst die Zähne putzen darf, kann auch eine elektrische Zahnbürste sinnvoll sein – das hängt ganz vom Kind ab. Die, die stark aufdrücken, sollten eine Handzahnbürste behalten, die, die beim Putzen zu wenig rotieren, können besser zur elektrischen greifen.

Übrigens: Ab etwa zwei Jahren wollen sich Kleinkinder selbst die Zähne putzen. Für Eltern ist es wichtig, dass sie nachputzen. Motorisch ist ihr Nachwuchs nämlich erst dann in der Lage, die Putzbewegungen selbst durchzuführen, wenn er die Schreibschrift beherrscht.

Die richtige Zahnpasta für den Nachwuchs

Hat sich das Baby an die Zahnbürste gewöhnt, kann vor dem Putzen ein erbengroßer Klecks Kinderzahnpasta darauf gegeben werden. Dabei gilt, dass der Geschmack eher neutral als besonders fruchtig sein sollte, damit sich die Kleinen nicht verschlucken. Jeder Zahn sollte nun gut zehn Sekunden lang geputzt werden.

Dabei sind sich Zahnärzte uneins darüber, ob stets fluoridierte Zahnpasta (Fluoridanteil von 05, Milligramm) verwendet werden soll oder aber welche ohne und dafür Fluoridtabletten. Auf Nummer sicher gehen Eltern, die einmal pro Tag mit Fluorid, und einmal pro Tag ohne putzen.

Und was ist mit der Zunge?

Auch diese sollte ab dem ersten Zahn ebenso wie die Zähne täglich gereinigt werden. Da sich auch auf der Zunge Kariesbakterien ablagern, sollte sie mit einem Waschlappen oder einem Fingerling gesäubert werden. Weiterer Vorteil für den Nachwuchs: ein feineres Geschmacksempfinden.

Foto: © Dmitry Naumov - stock.adobe.com