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  • Artikel
26.04.2018

10 Tipps für gesundes Zahnfleisch

Zahnfleisch

1. Nicht Rauchen

Tabak ist schädlich. Dieser Fakt ist soweit bekannt – besonders, dass der in Zigaretten enthaltene Stoff Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems unterstützt. Doch dass Rauchen auch massiven Einfluss auf die Mundgesundheit hat, wissen viele nicht. So begünstigt die ungesunde Angewohnheit nicht nur Karies, sondern schädigt vor allem das Zahnfleisch. Da Rauchen den Mund austrocknet, fehlt der Speichel, um Essensreste wegzuspülen. Dadurch verbleibt vieles im Mundraum und das Risiko einer Zahnfleischentzündung ist fünfmal höher als bei Nichtrauchern. Das liegt auch daran, dass mit jeder gerauchten Zigarette etwa 5000 chemische Verbindungen in den Mundraum gelangen, was zu einer schlechteren Durchblutung des Gewebes führt und dazu, dass sich das Zahnfleisch immer mehr zurückbildet.

2. Zuckerfreie Kaugummis

Plaque-Bakterien, die Zahn und Zahnfleisch angreifen, entstehen nach jedem Essen sowie dem Genuss von zuckerhaltigen Getränken. Durch das Kauen eines Kaugummis wird der Speichelfluss erhöht, so dass sich der PH-Wert im Mund verbessert. Dies führt dazu, dass Plaque-Säuren neutralisiert werden. Durch den vermehrten Speichelfluss werden Bakterien zudem weggespült. Außerdem massiert Kaugummikauen das Zahnfleisch. Wichtig ist: Es sollten Kaugummis mit Xylitol gekaut werden, denn sind sie mit Sorbit gesüßt, regt das das Wachstum der Bakterien weiter an.

3. Kaumuskeln stärken

Gemüse, Vollkornprodukte, Kaugummi – alles, was richtig gekaut werden muss, stärkt die Kaumuskulatur. Dies wiederrum ist gut fürs Zahnfleisch: Es wird massiert und ordentlich durchblutet. Auch der Speichelfluss wird angeregt, was die Zähne umspült und so Bakterien vertreibt.

4. Mundhygiene verbessern

Gesundes Zahnfleisch wird durch eine konsequent sorgfältige Mundhygiene gefördert. Das bedeutet, dass die Zahnzwischenräume mindestens einmal täglich mit Zahnseide gereinigt werden. Im Anschluss werden die Zähne gründlich geputzt. Dabei ist es wichtig, auch den Zahnfleischsaum, also den Bereich zwischen Zahn und Zahnfleisch, zu reinigen. Dort sammeln sich die meisten Bakterien. In leicht kreisenden Bewegungen wird er mit sanftem Druck massiert, so dass sich keine Essenreste ablagern können. Die antibakterielle Mundspülung nach dem Zähneputzen ergänzt die Zahnpflege optimal.

5. Zahnreinigung nutzen

Bei der professionellen Zahnreinigung beim Zahnarzt wird der Zahnstein auf Vorder- und Rückseite der Zähne entfernt. Dieser bildet sich trotz bester Mundhygiene, so dass mindestens einmal pro Jahr die professionelle Reinigung durchgeführt werden sollte. Außerdem wird der untere Rand des Zahnfleischs von Verunreinigungen wie Essensresten befreit. Diese Prozedur verhindert die Entstehung von Entzündungen und sorgt für ein gesundes Klima im Mund.

6. Mineralwasser trinken

Wasser zu trinken hat viele Vorteile. Zum einen enthält es Fluorid, was bei der Remineralisierung und dem Aufbau von Zahnschmelz hilft. Zum anderen sind auch viele nützliche Mineralien in Wasser gelöst. Außerdem ist es gut, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen, damit der Mund nicht trocken wird.

7. Vollkornprodukte bevorzugen

Auch Vollkornprodukte enthalten viele zahnfleischfreundliche Vitamine und Mineralien. Da sie gut gekaut werden müssen, wird außerdem die Kiefermuskulatur gestärkt und das Zahnfleisch massiert. Das Kauen regt zudem den Speichelfluss an, so dass Bakterien sich nicht an Zähnen und Zahnfleisch festsetzten können.

8. Spinat essen

Das grüne Blattgemüse ist ein wahrer Alleskönner. Spinat enthält viel Vitamin C und Vitamin K. Vitamin C unterstützt die Bildung von Kollagen. Ohne das Strukturprotein wird das Zahnfleisch empfindlich, anfällig für Zahnfleischentzündungen und es kommt häufiger zum Zahnfleischrückgang. Vitamin K unterstützt die Wundheilung und hemmt die Säureproduktion im Mund. Aufgrund dessen sorgt der Verzehr von grünem Blattgemüse für ein gesundes basisches Milieu im Mundraum.

9. Kein Stress

Auch eine gelassene Lebensweise fördert die Gesundheit des Zahnfleischs. Denn bei seelischer Anspannung verändert sich die Mundflora so, dass Keime besser gedeihen können. Außerdem führt Stress dazu, dass der Körper geschwächt ist und Entzündungen viel eher entstehen, als bei einem ausgeglichenen Menschen mit guten Abwehrkräften. Um gesund zu bleiben und Hektik vorzubeugen, hilft abwechslungsreiche, hauptsächlich basische Ernährung und viel Bewegung an frischer Luft.

10. Sanft putzen

Bei der Intensität des Zähneputzens ist mehr nicht gleich besser und effektiver. Oft reicht eine weiche Zahnbürste aus, um empfindliches Zahnfleisch ohne zu viel Druck zu reinigen. Zu heftig aufgedrückte Zahnbürsten schieben Essensreste eher noch weiter unter den Zahnfleischsaum, als dass sie diese herausputzen.

Foto: ©Stefano Garau - Fotolia